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opus
-n
 
 

Systemteil der ART OF BRANDING.

Die Kunst der Namenfindung.

Im Rahmen unserer sieben Künste des Marketing möchten wir Ihnen hier den Markennamen-Part (OPUS N) vorstellen.  Hier geht darum, im Rahmen von BRANDING (Logokreation etc.) die Namenfindung zu bewerkstelligen. Auch dieses ist eine Kunst, welcher wir – neben dem wichtigen kreativen Teil – einen außerordentlich systematischen gegenüberstellen. Damit gehen  SEHR VIEL STRUKTURIERTER vor, als herkömmliche Dienstleister.

Markennamenfindung – heute noch schwerer als früher.

Alles schon abgegrast? Bestimmt nicht.

Tausend Namen kommen täglich dazu. Jetzt braucht es Profis!

Sucht man heute nicht nur nach adäquaten, sondern vielmehr nach den ganz besonderen Markennamen, um damit Firmen, Produktlinien und Produkte selbst so herauszustellen, dass die Zielgruppen reagieren – dann muss man auch ein besonderes Vorgehen bei der Namenfindung an den Tag legen. Dieses besondere Vorgehen ist unsere Stärke, hier grenzen wir uns ab – nicht zuletzt auch deswegen, weil wir für den Mittelstand arbeiten und obendrauf sehr vernünftige Preise vorweisen können. Dieses ist heute klar und wird weitestgehend akzeptiert: Immer wieder fasziniert DER BESONDERE NAME, aber wir wissen alle, wie schwer es ist, bei Tausend neuen Namen, die täglich hinzukommen, Herausragendes zu leisten. Wir wissen, wie es geht.

Näher hingeschaut: Regeln & Gesetzmäßigkeiten

Was ein Name alles kann.

Er löst etwas aus. Am besten Faszination.

In principio erat verbum (…) et deus erat verbum – am Anfang war das Wort. Und es war göttlicher Natur. Man muss nicht gleich auf die Bibel schwören, um zu sehen, dass unsere (westliche) Kultur dem geschriebenen und gesprochenen Wort eine sehr hohe Bedeutung zumisst. Rein menschheitsgeschichtlich gesehen: der klassische Archetypus, der uns bis heute fasziniert. Seit etwa 100.000 Jahren besitzt der Mensch eine komplexe Sprache und damit vielleicht die Basis für einen Universalwortschatz. Bezeichnete Dinge haben immer einen Namen und besonders schöne oder wertvolle Dinge haben einen besonderen, schön klingenden und bedeutungsvollen Namen.

How does it sound?

KLANGFAKTOREN.

Wie ein Name klingt.

OPUS N blickt tief in die Welt der Wörter, Namen und Bezeichnungen hinein und erkennt äußerst komplexe Regeln. Sprachhistorische und sprach-psychologische Aspekte dominieren die Systematik des „Suchens und Findens“. Plus ein Schuss Kreativität – versteht sich. Polyphonie, Weichheit, Impulsivität, relative Tonhöhe, Intonation und Timbre – auf alle diese Ding ist zu achten!

  • Timbre
  • Intonation
  • Relative Tonhöhe
  • Impulsivität
  • Weichheit
  • Polyphonie

Klang-Bestimmendes.

Was wir beim Klang empfinden.

Das Auditive ist das ‚Normale‘. Auch heute noch.

Nicht vergessen dürfen wir folgendes: In unseren Gehirnen (und in unserem Körper) lebt eine sehr lange Entwicklung fort. Homo Sapiens bringt es vielleicht auf 200.000 Jahre, ein weiterer unserer Vorfahren, der Homo Erectus, auf über eine Million. Schauen wir (nur) rund 500.000 Jahre rückwärts, so dürfen wir getrost davon ausgehen, dass über die genetische Weitergabe das meiste in uns heute aus dieser Zeit stammt (wo es geprägt wurde) – das Denken, das Fühlen, das Handeln, das Reagieren auf Reize und: Das Hören und das Ausbilden von Hörpräferenzen. Das Auditive kommt also zuerst.

Klang-Ursprüngliches.

Phonetik.

Weitere Bedeutungsparameter.

Die Historie reicht (aufgrund der Lebendigkeit der Sprachen) also von der Vorzeit bis gestern. Der Klang ist mehr als nur wichtig. Er ist entscheidend. Vokalakustik, Stimmhaftigkeit bzw. Stimmlosigkeit im Klang kann als gut oder schlecht empfunden werden, abhängig vom lexikalischen Aufbau eines Wortes (bei Slogans: auch beim syntaktischen Aufbau eine kurzen Aussage). Die akustische Beschaffenheit der Phone und Phoneme kann also einen Namen besonders hervorheben – oder ihn als uninteressant erscheinen lassen. Beim Hören fühlen wir, ohne zu wissen, warum.

  • Phone und Phoneme
  • Stimmhaftigkeit
  • Stimmlosigkeit
  • Vokalakustik

Namens-Ursprüngliches.

Herausheben von ausgesuchten Namen.

In der Menschheitsgeschichte ein Phänomen.

Ebenso nicht vergessen dürfen wir (nachdem die Sprache entstanden ist), dass wichtige, von unseren Vorfahren erdachte (bzw. bestimmte) Namen etwa für Orte, für Götter und für astronomische Bezeichnungen besonders klangvolle Stilisierung erfahren haben. Wörter, welche das Alltägliche bezeichneten, traten dagegen in der Schönheit des Klangs zurück. Schon in sehr früher Zeit wussten wir Menschen, dass besondere Dinge schöner zu bezeichnen sind, als weniger bedeutende. Der Mensch ist dem damals gefolgt. So gut er konnte. Und er konnte es gut. Dieses Gut-Können (und damit das damit verbundene liking hat er uns in unsere DNA weitergegeben.

Why does it sound so great?

SPRACHLICHE WORT-BESONDERHEITEN.

Wir brauchen schon den Einsatz von etwas Wissenschaft. Was jedoch ein wenig untertrieben ist: eine Menge davon! Mit der Onomastik (Wissenschaft von den Namen) gewinnen wir Einsicht in eine gigantische Fülle von Namen. Was innerhalb von OPUS N dabei ganz entscheidend ist, stellt sich als ein klarer Gewinn für Unternehmen dar, welche dieses Konzept nutzen. Es gibt Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die, richtig angewendet (insbesondere bei der Herstellung von Kunstnamen) zu wirklich sehr guten Ergebnissen führen. Wissenschaft bedeutet für uns: Wir haben uns mit diesen Dingen schon sehr ausgiebig beschäftigt. Und wir zeigen, was der Wert einer systematischen Namensfindung für den letztendlichen Unternehmenserfolg bedeuten kann.

  • Lautpoesie
  • Modulation
  • Onomatopoeion
  • Harmonie
  • Arbitrarität

Genauer analysiert: Strukturen und Wirkungen.

Wege zum Ziel. Welche?

Herausragende Markennamen generieren (z.B. Neologismen).

Lautpoesie, Modulation, Harmonie, Arbitrarität bzw. Onomatopoeion spielen in diesem System herausragende Rollen. Da steckt einiges drin, wenn wir uns Namen anschauen bzw. wenn wir sie hören! Auf der einen Seite ist es eine KUNST (mehr als nur ein KÖNNEN), das Besondere zu schaffen. Das gilt überall. Aber es gilt auch besonders) bei der Namenfindung. Die andere Seite ist, wie zu sehen, die systematische. Und warum dann am Ende der Name so absolut gut klingt? Kunst und Systematik haben zusammengewirkt. Unser roter Faden, der sich durch das LAUREARTE-System zieht.

To like or not to like.

Wege zum Ziel. Es gibt eine Fülle davon.

Rom ist auch nicht nur auf einem Pfad zu erreichen.

Rhythmik, Metrik, Betonung, Akzentuierung, Musikalität und vieles mehr. Hier wird Systematik zur Präzision erweitert. Anhand tausender Beispiele lässt sich zeigen, wie die Gesetzmäßigkeiten greifen. Wenn man so etwas weiß, hat man weniger Stress bei der Auffindung, es geht schneller  und ist zusätzlich noch besser auf dem Punkt. Denn die Wirkung entscheidet ja letztendlich darüber, ob man Aufmerksamkeit und liking in Bezug auf die Wahl lenken kann. Prinzipiell aber lässt sich auch aus diesem Punkt erkennen, wie unwahrscheinlich es ist, ohne eine gewisse Systematik zu einer wirklich hervorragenden Leistung zu gelangen!

  • Musikalität
  • Dada
  • Rhythmik
  • Akzent
  • Impulsivität

Noch eine Altantis-Kopie? Und dann noch eine?

Zielerreichung wie? Am besten triumphal.

Nicht das Mittelmaß.

Aus einer Beobachtungs-Distanz sehen wir den einen oder anderen Markennamen, der (nicht billig verkauft), einfach nicht so richtig ziehen will. Meist ist zu viel Hype dabei, Zeitlosigkeit war die Überlegung nicht Wert. In späteren Jahren wird die Wirtschaftsgeschichte bestimmt ein Kapitel (Namenspräferenzen in den Jahren 1970-2000 und 2001 bis 2021) für unsere Nachfahren bereithalten. Zuerst waren die Romanismus-Suffixe auf –ax der Renner, in der nächsten Phase andere totsprachliche Suffixe der selben Sprachherkunft (-ando) bzw. Gräzismen (gerne genommen). Auch die alten Ägypter sind in der Epoche zwo wieder am Ball. So viele neue Namen – und sie enden alle auf -is! Wollen wir mal nicht vergessen: Atlant-is ist irgendwie von der Landkarte verschwunden. Triumphal, wenn es das denn sein sollte, geht nur mit Individualität und Zeitlosigkeit. Oder?

Meaning is key.

WORT UND BEDEUTUNG.

Letzteres, nämlich dass eine Bedeutung mitläuft, ist manchem Unternehmen ein besonderes Anliegen. Der Hut muss auf den Kopf, der Mantel an den Körper und der Schuh an den Fuß passen. Wir sehen in der Markennamen-Kreation eine Tiefe, die nicht nur fasziniert. Sondern auch informiert. Das ist natürlich schwer. Kunstnamen, zu denen wir raten, sind dann besonders gut, wenn sie z.B. Unternehmen des Mittelstands betreffen (idealerweise Startups, die irgendwann zu Konzernen heranreifen) und sich nicht alle zehn Jahre umtaufen lassen wollen. Die Wissenschaft steht wieder Pate: Über Konnotation, Denotation, Assoziation und Distinktion erreichen wir die LAUREARTE-Typologie. Hier: der SIGNIFICATION-Kunstnamentypus.

  • Konnotation
  • Denotation
  • Distinktion
  • Ikonozität
  • Konnotative Assoziation

No way. Schießen aus der Hüfte.

Jeder blinde Schuss …

… geht daneben. Bestimmt.

Es macht die Sache nicht gerade einfacher, wenn man mehrere Dinge in eine Namenskreation einbringen will (bzw. muss): Klang, Bedeutung & more. Es soll ja über das Mittelmaß hinausreichen und dafür muss mehr getan werden, als nur eine mee-too-Erscheinung aus der Hüfte schießen). Schießen ist sowieso nicht gut, viele versuchen es mit ungezielten shots in die Atmosphäre. Statt Flugentenbraten gibt es dann vegetarische Kost. Aber eines ist und bleibt richtig: Man muss es versuchen. Sonst wird nichts aus der Spitzenkreation. Die Suche nach dem richtigen Weg ist in der Praxis ein ständiges Überschneiden von Idee (Kreativität) und System (Wissenschaft, LAUREARTE-Methoden).

Tief nachgeforscht: Wo geht es los mit Wort und Sprache?

URSPRACHEN.

Diese sind natürlich zuallererst auditiver NaturWohlklingende Formen werden (und wurden) schon immer dem Positiven zugeschrieben. Dafür ist das Vokalische ein bestimmender Faktor in unserer Hörreizeverarbeitung (positive Empfindung). Konsonantische Formen dagegen bewirken eher das Gegenteil. Nicht immer, das ist klar. Aber die Analyse der Ursprachen (wenn wir beim Indogermanischen einen Schwerpunkt setzen) zeigt, dass das Vokalische und das Musikalische eine bestimmte Beziehung eingehen. Was wir in unserem LAUREARTE-System als Erkenntnis aus den Ursprachen ziehen, ist die ‚Mitnahme‘ bestimmter Faktoren der ursprünglichen Sprachen in die modernen hinein.

  • Indogermansich
  • Sinotibetisch
  • Uralisch
  • indigene Sprachen
  • Afroasiatisch
  • Attisch

All that‘s ancient is not dumb.

Sehr alte sprachliche Erscheinungen. Wichtig.

Keine Dumpfbacken, unsere Vorfahren.

Was in vielerlei Hinsicht gilt. Seit rund 10.000 Jahren hat sich das menschliche Gehirn nicht mehr verändert. Die Wissenschaft (besonders die neurobiologische) ist sich sicher, dass das, was uns in dieser Zeit (sprachlich) begeisterte, der Sound und das Zusammenspiel von Klang und Bedeutung, uns auch heute noch begeistert. Summa summarum: Rückgriffe, Verstehen von Universalien und die daraus resultierenden Anwendungspraktiken bei der Generierung von Neologismen sind maßgeblich für das Schaffen von Besonderem und dem Überwinden von Mittelmaß.

  • Niger-Kongo Sprachen
  • 12.000 Sprachen heute
  • 90 Sprach-Großfamilien
  • 10 Weltsprachen

Sauber analysiert. Mit wissenschaftlicher Unterstützung.

Wie sich Begeisterung einstellt.

Und welche Gesetzte dabei gelten.

Warum sich bei uns Menschen Begeisterung einstellt – z.B. beim Hören (Worte, Töne, Klänge etc.) ist eine Frage, welche sich die noch relativ junge Wissenschaft Neurologie (Hirnforschung) stellt. Mit Hilfe moderner Technik im Zusammenspiel mit revolutionären neuen Interpretationsmöglichkeiten versteht man heute sehr viel mehr – sowohl von der Aufnahme UND der Wirkung von Reizen. Und man versteht noch mehr: Die daraus resultierenden HANDLUNGEN eines Subjekts aufgrund von positiver Reizverarbeitung: Hören und Sehen (auch Fühlen, Schmecken, Riechen).

We are one world.

DIE 10 WELTSPRACHEN (Mio. Sprecher).

Wir raten Kunden, die heute „keine Möglichkeit sehen, international tätig zu werden und dies kategorisch ausschließen“ trotzdem immer dazu, sich an der am meist gesprochenen (westlichen) Sprache zu orientieren. Warum? Weil es ja doch meist anders kommt. Oder vorausgesetzt, man strebt innerhalb einer Branche die Spitzenposition an. Wenn nicht, so kann man auch anders entscheiden. Nun aber kommt eine Schwierigkeit dazu. Für viele Firmen ist Englisch nicht die Muttersprache und es hält sich (dummerweise) die Überzeugung, eine Sprache ‚gut beherrschen‘ bedeute auch, die Tiefen einer language gänzlich, bis an den Boden sozusagen, auszuloten. Diese Überzeugung ist falsch. Deshalb setzen wir hier native speakers ein. Sie sind bei uns immer die (absolut) letzte Instanz.

  • Englisch (427)
  • Hindi (182)
  • Portugiesisch (165)
  • Russisch (158)
  • Deutsch (121)

Orientierung an Leitsprachen. Vernünftig.

Englisch eignet sich hervorragend.

Für Unternehmen, die Spitzenpositionen anstreben.

Streng genommen ist dies eine Aussage die zu 100% auf Slogans (tags) zutrifft und natürlich zu weniger als 100% auf die Markennamen selbst. Es sei denn, man will im Namen selbst eine Geschäftsandeutung vermeiden. Für Letzteres gibt es natürlich auch wieder PROs und CONs. Soll eine Business-Andeutung nicht vorgenommen werden, ist eine Neologismen-Anlehnung an praktisch jede Sprache möglich – oder man wählt einen bestehenden Namen einer beliebigen (im Idealfall nicht so bekannten) Sprache und nutzt dabei das Unbekannte und das vielleicht faszinierend Fremde. Wobei auf die Wortbedeutung selbstverständlich (das gilt für immer) zu achten ist.

Knappheit an Namen-Möglichkeiten?

Namenknappheit?

Gibt es Grenzen? Wie sähen diese aus?

Die scheinbare Knappheit von Namen wirft die Frage auf, ob es Grenzen gibt bzw. ob es Zeiten geben könnte, in denen jede mögliche Form von Neologismus-Zusammensetzung schon einmal dagewesen sein könnte. Darauf müssen wahrscheinlich zuerst die Mathematiker eine Antwort geben und uns sagen, welche Zahl, in die Hunderte von Millionen oder Milliarden gehende, erreicht sein müsste, bevor Schluss wäre. Aber auch ohne mathematische Berechnung gilt: Faktisch sind die Kombinationsmöglichkeiten im Spiegel möglicher Firmenexistenzen und Firmenneugründungen, heutigen Produktbezeichnungen und Produktbezeichnungen von morgen natürlich nicht begrenzt. Aber eines ist auch richtig: Es ist schwerer geworden. Ergo: Man muss sich noch mehr anstrengen – oder ganz neue Wege finden. Z.B. den LAUREARTE-Weg.

  • Mandarin (726)
  • Spanisch (266)
  • Arabisch (178)
  • Bengali (162)
  • Japanisch (124)

Soll man sich so einfach bedienen?

Übernahme existierender Namen.

Kann man machen. Muss man nicht.

In unseren Namenstypologien haben wir einige wenige Varianten von existierenden Namen, die als Markennamen schon gebraucht wurden, aufgeführt (Astro-, Deus-, Geo-Namen und viele andere). Ihre potentielle Anzahl (beim Versuch einer Firmennamenkreation auf solche Typologie-Vertreter zurückzugreifen) ist groß aber sicher auch begrenzt. Und dazu kommt: Wäre z.B. die Firma ADOBE nicht am gleichnamigen Fluss beheimatet, sondern an Fließgewässern mit weniger gutklingenden Namen (Rhein, Oder, Kinzig u.Ä.), so wäre die Nameneignung vielleicht nicht die beste. Was wir lernen? Typologie muss, um gut zu sein, auch top Klangbilder hervorbringen, sonst ist alles vergebliche Liebesmüh‘.

Science ... ok. No rocket science.

ONOMASTIK (Namenherkunft).

Über die Herkunft von Namen.

In Fachdatenbanken bevorraten wir größere Mengen von Namen und ausgesuchten Bezeichnungen (alles natürlich in Hinblick auf Branding). Dort segmentieren und klassifizieren wir herausragende Varianten und halten diese entsprechend bereit. Die Onomastik hilft uns jedoch nicht nur beim Einordnen und Erklären, sondern auch bei der Kreation von Namen-Neuschöpfungen (die wir empfehlen). Über die Erkenntnisse der diversen Hilfswissenschaften wie Phonologie, Phonetik, Musik, Psychologie, Anthropologie erfahren wir weitere erstklassige Unterstützung.

  • Namenentstehung
  • Frühere Bedeutung von Namen
  • Heutige Bedeutung von Namen
  • Sozialprestige

Ursprünge und deren Bedeutung erkennen.

Namensherkunft. Klang. Bedeutung.

Und Assoziation.

Was genau ein (Marken-)Name (mit seinen Bestimmungsparametern Klang, Bedeutung, Assoziation, Gefühl, unterbewusste Erinnerung etc.) in uns Menschen auslösen kann und auslöst, ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Es ist klar, dass sich 100%-ige Aussagen nicht machen lassen. Namen (die Rede ist hier nicht von Familiennamen, die wir ausklammern), also Lautgebilde, führen neben dem Auditiven auch noch das Assoziative mit, das Mit-Bedeutung-Verbundene also. Und genau dessen Einfluss interessiert hier. Natürlich auch wieder in Bezug auf die zerebrale Verarbeitung, auf die (unbewusste) Bewertung und auf auslösende Handlungsentscheidungen.

 

 

Richtlininen mit Hintergrund. Begründet und wertvoll.

SPRACHUNIVERSALIEN.

Gesetze, die immer gelten.

Seit über 3.000 Jahren ist die Menschheit nachweislich (vermutlich aber schon ein paar tausend Jahre länger) auf der Suche nach Gesetzmäßigkeiten, die immer und überall gelten, denen man sich nicht entziehen kann. Den sogenannten Universalien. Früher war (und ist) diese Idee rein philosophisch, dann rein religiös und schließlich (heute) rein wissenschaftlich unterfüttert. Die lange Dauer dieser Diskussion zeigt uns, dass die Menschheit immer das Gefühl hatte, dass Regeln existieren. Sprachuniversalien spielen bei uns eine große Rolle und wir schauen uns in diesem Zusammenhang genau an, was die Wissenschaft dazu zu sagen hat.

Typisch Typologie.

ORDNUNGSKRITERIEN (bei der Namenfindung)

Diverse Typologien.

Um eine Ordnung herzustellen, bedarf es zunächst der Definition, unter welchen Determinanten eine solche Festlegung überhaupt zustande gekommen istsie also berechtigt. Diese sind: Historie, Gesellschaft, Mode, Generation, Form, Herkunft, Bedeutung und Wirkung. Aus dieser Determinanten-Sammlung ergeben sich die übergeordneten Register (Proprien, Toponyme, Choronyme, Oronyme und Ökonyme) und darunter die Typen: Astro, Biochem, Indication, Founder, Fun, Culture, Signification, Dead Language, Typ Haribo etc.

  • Proprien
  • Toponyme
  • Choronyme
  • Oronyme
  • Ökonyme

It‘s the system, stupid.

Ordnung verhilft zu besseren Lösungen.

Doch ohne die Kunst ist alle Ordnung nur die Hälfte wert.

Die LAUREARTE-Ordnungskriterien zeigen sich bei der Namenfindung (Opus N) als sehr hilfreich und stehen sozusagen gleichauf mit der Kreativität. Letztere ist als Kunst zu betrachten und sie kommt erst in Phase zwei. Diese zweite Phase ist deswegen dem Künstler vorbehalten, weil seine Fähigkeit, die Funktionalität des Hippocampus (in Sachen gut, mittelmäßig oder schlecht) besser zu interpretieren als ‚normale‘ Menschen ohne künstlerisches Gehirn. Phase zwei stellt also mehr als ein Sahnehäubchen dar.  Sie ist die absolut notwendige Qualitätskontrolle, ohne die nichts geht.

Was man mag und was nicht. Ziemlich entscheidend.

Musikalisches.

Die Musikalität der Sprache.

Die Musikalität der Sprache interessiert hier besonders. Denn es scheint so zu sein, dass, bevor in grauer Vorzeit der Sprachklang Besitz von uns ergriffen hat, etwas anderes da gewesen sein muss, was mit Rhythmus, Harmonie und Dissonanz im weitesten Sinne tu tun gehabt haben muss. Ebenso erscheint es der heutigen Forschung als richtige Behauptung, dass vor bzw. gleichzeitig mit der Sprachentwicklung der rituelle Tanz, die Körperbewegung unter Einsatz von Tönen – immer harmonierend – eine größere Entwicklung eingeleitet hat. Im LAUREARTE Opus N machen wir uns solche Erkenntnisse zu eigen und setzen diese gewinnbringend ein.

  • Harmonien
  • Dissonanzen
  • Musikformen der Welt
  • Rhythmus
  • Struktur

Schöne Töne.

Substrate.

Aus Harmoniebestrebungen.

Im Ergebnis ist heute das Musikalische in der Sprache eine ‚feste Instanz‘. Dafür stehen, als Substrate einer aus den Harmoniebestreben des Menschen und seiner harmonisch orientierten Interpretation der Welt, die Lyrik, die Poesie, der Reim, der Slogan, der Werbetext, der tag, die Schlagzeile, die Alliteration und vieles andere mehr. Ohne das Harmonische, als solches eine Universalität in sich, ohne die darin verborgene Musikalität keine erfolgreiche Namenfindung!

The brain matters.

SPRACHE, WORT, GEHIRN.

Erkenntnisse der Neurobiologie.

Eine aus unserer Sicht besonders wichtige Hilfe bei der Namenfindung sind die Erkenntnisse der Neurobiologie – insbesondere der Gehirnforschung (Neurologie). Hier ziehen wir Experten zu Rate und studieren besonders die Ergebnisse von bildgebenden Verfahren wie funktionale Magnetresonanztomografie (fMRT). Für das Verstehen von der Verarbeitung von Wörtern, sonstigen Sprachgebilden und visueller Kunst (vgl. Logodesign) geben uns diese wertvollen Aufschluss. Das Verstehen von sogenannten Aktionspotentialen bei der Konfrontation unseres Gehirns auf Sinnesreize begann vor rund zwanzig Jahren und ist heute nichts mehr Besonderes. Was jedoch besonders bleibt ist die Verbindung von Aktionspotential (liking) zu Handlung (action) und die Findung von Gesetzmäßigkeiten in diesem Zusammenhang.

  • Limbisches System
  • Wirkung von Markenemotion
  • Neurokommunikation
  • Neuromarketing
  • Ratio und Emotion

Nicht alles was Nuro ist, ist gleich gut. Aber ohne Neuro ...

Neuromarketing heute und morgen.

Exponentielles Wachstum angesagt.

Wir sagen (aus dem Rückblick der letzten zwei Dekaden neurologischer Forschung in Zusammenhang mit Marketing / Vertrieb / Zielgruppenansprache / emotionalem Vermarkten etc.) voraus, dass die Kurve von Forschung, Entwicklung und Erkenntnisanwendung in Bezug auf die täglichen ökonomischen Prozesse nach einer Phase des langsamen Wachstums in den nächsten Jahren exponentiell ansteigen wird. Dies führt, im Falle von branding, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass die bisherigen Findungs- und Kreativprozesse eine deutlich höhere wissenschaftliche Unterfütterung bekommen werden. Gleichzeitig wird die Zahl der Dienstleister, welch diese Qualität dann bieten können (im Vergleich zur heutigen Situation, wo viele glauben, es zu können), drastisch sinken, denn nicht jeder verfügt (oder kann) über das entsprechende Know-how.

Hier heißt es: Risiken vermeiden.

NEOLOGISMEN.

Die Kreation von Kunstnamen (Neologismen) ist heute zu einem erheblichen Risiko für gerade junge (aber auch gestandene Unternehmen) geworden. Hintergrund ist ein wahrer Hype von Namens-Neukreationen, der schon recht bald  in einen Modetrend mündete. Gleichzeitig kam es zu einer abrupten Aufgabe älterer Namenstypologien, wie etwa der Haribo-Typ (Silbenableitung) oder der AEG-Typ (Buchstaben-Ableitung). Mit NOVARTIS wurde ein neuer Hype begründet. Auch der wurde zu einer Modeerscheinung und viele folgen blind. Wir raten zum Ausscheren und zu zeitloseren Varianten.

  • Sprachquellen
  • Assoziationsmuster
  • Phonemkombinationen
  • Metrik
  • Bedeutungsfelder

Etwas besser machen heißt gewinnen.

Kunstname kommt von Kunst.

Und nicht von ‚Wunst‘.

An anderer Stelle haben wir schon einmal Arnold Schönbergs Worte zur Kunst zitiert und wiederholen diese hier nochmals. Schönberg meinte, KÖNNEN komme von Kunst. Würde es von WOLLEN kommen, so müsste es entsprechend ‚Wunst‘ heißen. Womit nichts anderes gesagt wird, dass nicht jedes ARTEfakt bereits gute Kunst und in diesem Sinne (als Gebrauchskunst) ist. Im Prinzip haben wir (in der Masse) nur etwa ein Prozent Kunst und 99% ‚Wunst‘. Gauss wusste dies mit der mathematischen Formel der Normalverteilung zu beweisen. Und wie steht es mit den Kunstnamen? Sind Sie deswegen schon gut, wenn man lediglich ein –is, ein –ononia oder ein –ando hinter irgend eine Tätigkeitsbezeichnung suffiziert?

Etwas schlechter machen, heißt verlieren.

Im Namen sei das Scheitern schon inbegriffen.

Andersherum (der Erfolg) – ist ebenso richtig.

Branchenkollegen, denen wir hohes Ansehen entgegenbringen, haben diese Worte vor nicht allzu langer Zeit in den Äther gepustet. Im Namen sei das Scheitern bereits inbegriffen. War das einfach so daher gesagt? Musste es so kommen, dass der VW-Phaeton genauso abstürzte, wie weiland der Sohn des Phoebus (mit Namen Phaeton), als er den Sonnen-Wagen (!) widerrechtlich von seinem Vater ‚auslieh‘, um eine Spritztour über den Himmel zu manchen, dabei das Gefährt nicht im Zaum haltend, die halbe Welt beim Absturz mit seinem Feuer verbrannte? Nun gut, das ist eine witzige Pointe, die darauf hinweist, dass so manche Kreation (ohne Hintergrundbetrachtung) deswegen floppen musste, weil man das Risiko einer do-it-yourself-Variante grob fahrlässig unterschätzte. Was wir voraussagen ist, jetzt einmal ganz unabhängig von der Phaeton-Geschichte, dass der Großteil der -is /- onia- / und -andos / irgendwie unter die Räder kommen wird. Über kurz oder lang.

  • Lexem-Varianten
  • Silbenkombinationen
  • Rhythmusentsprechungen
  • Klangstimmung
  • Länge und Kürze

Wichtige Hintergründe sehen, verstehen und bei Entscheidungen berücksichtigen.

Wenn man auf alles achtet …

… kann man den Erfolg eigentlich nicht vermeiden.

Beachtet man Hintergründe wie Bedeutung, Internationalität, Klangstimmungen und Rhythmusentsprechungen und kreuzt diese geschickt mit unterschiedlichen Techniken (siehe Typologien) und insbesondere (obiges Beispiel) mit Prüfung nach Konnotationsdissonanzen, achtet man ferner auf Klang, Musikalität sowie auf alle in opus N restlichen Determinanten, Vorgehensweisen und Künsten – so wird es schwer sein, dabei Fehler zu machen. Der Kunstname (Neologismus) wird in den nächsten Jahrzehnten dominant bleiben. Umso mehr muss hier echte Klasse aufgewendet werden, um am Ende echte Klasse zu bekommen. Fragen Sie uns!